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das Projekt

8. Juli 2011

Ein Schriftsteller ist ein Mensch, dem das Schreiben schwerer fällt als allen anderen Leuten. (Thomas Mann)

Eigentlich – ich hoffe, dass nicht viele Blogs mit diesen Worten beginnen, und entschuldige mich für die dessen ungeachtet kaum verleugbare Austauschbarkeit dieses Satzes und seiner Charakterisierung meiner Person – wollte ich ein Buch schreiben. Dann dämmerte mir, dass reichlich Eitelkeit und opinionatedness einerseits und andererseits ein Mangel, oder immerhin eine sehr spezifische Abart, an bzw. von Kreativität und perseverance mich doch nur eigene Überlegungen und Eigenheiten in ein bis zwei Protagonisten hätten projizieren lassen, ohne sie dabei noch durch ein nennenswertes Maß an Handlung zu jagen. Weil ich also meine Leser nicht mit fragmentarischer self-indulgence à la Malte Laurids Brigge quälen wollte (die sich obendrein noch hinterkünftig als Roman oder wenigstens narrative Literatur tarnt), beschloss ich meine Gedanken stattdessen nur einem virtuellen Ich in den Mund zu legen, an das dankenswerterweise weniger actionreiche Ansprüche als an Romanhelden gestellt werden dürften. Anekdoten, Erlebnisse, szenische Beschreibungen, Kindheitserinnerungen u. dgl. m. werden zweifelsfrei folgen, sollen aber nicht der hauptsächliche Sinn der Übung sein.

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